Schwimmende Ferienhäuser und Hausboote

Mai 2018

Mehr als jeder Dritte würde gern auf oder am Wasser leben. Urlaub und Ferien am See, Meer oder Fluss sind Umfragen zufolge noch beliebter. Da Grundstücke am Wasser eine Rarität sind, könnten in Zukunft schwimmende Häuser, sogenannte Floating Homes, und Hausboote an Bedeutung gewinnen. Auch in Mitteldeutschland – wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Morgens aufwachen und auf das Wasser blicken. Frühstück auf dem Steg am See. Im Sommer Badespaß gleich neben der eigenen Haustür. Viele träumen vom Leben am und auf dem Wasser. Wenn nicht permanent, dann wenigstens im Urlaub. Dieser Traum könnte, geht es nach dem Verein der Internationalen Bootsexperten, in Zukunft in vielen Ferienorten Wirklichkeit werden. Der Verein beschäftigt sich schon lange mit dem Thema und setzt sich für den Bau von Hausbooten und schwimmenden Häusern ohne Antrieb ein. „Und davon würde nicht nur der zukünftige Besitzer einer solchen schwimmenden Anlage profitieren, sondern eine ganze Region“, sagt Vereinspräsident Dieter Dresbach.

Urlaub auf dem See

Er hat zusammen mit seinen Kollegen eine Analyse erstellt, die für Gewässer in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt. Darin geht es vor allem um die Bedeutung von schwimmenden Häusern für die Seen und deren Umgebung. „Eine stringente Entwicklung der Wohnform auf der Wasser würde einen sehr großen Entwicklungsschub für Mitteldeutschland bringen“, sagt Dresbach. Ein schwimmendes Haus etwa bringt demnach bis zu 15 Besucher pro Monat in die Region. Egal, ob sie für Wohnzwecke dauerhaft vermietet, oder als Ferienhaus am Wasser angeboten werden.


Möchten Sie Ihren Urlaub in einem schwimmenden Ferienhaus verbringen? Auf dem Portal „Ferien am Wasser“ finden Sie zwei traumhafte Unterkünfte auf dem Darß: das Urlauberschiff Störtebeker und das Urlauberschiff Neptun auf dem Prerow-Strom.


Schwimmende Häuser könnten der Analyse zufolge in Gruppen von 10 bis 15 Stück auf einem See platziert werden. So könnten auf acht bis zehn Seen insgesamt mehr als 100 Anlagen entstehen mit einem Investitionsvolumen von weit mehr als fünf Millionen Euro. „Die dadurch ausgelösten wirtschaftlichen Effekte liegen bis zu fünf Mal so hoch“, sagt der Vereinschef. Mitteldeutschland könne bei der Entwicklung schwimmender Häuser sogar eine Vorreiterrolle einnehmen. Hausboote etwa könnten auch in Kommunen mit Flüssen angesiedelt werden und zu einer gefragten Wohn- und Urlaubsform am Wasser werden.

Attraktiv für den Tourismus

Die ganze Sache hat derzeit noch mindestens einen Haken. Als Voraussetzung müssten Kommunen und das Land Pioniergeist an den Tag legen, ist sich Dresbach sicher. Vor allem seien die gesetzlichen Regelungen in den Bauordnungen des Landes noch nicht ausreichend angepasst. Auch der jeweilige Eigentümer des Gewässers müsste mit ins Boot geholt werden und Kommunen geeignete Gewässer zur Verfügung stellen. „Der politische Wille ist wichtig“, fasst der Fachmann zusammen. Dann könnten Hausboote und schwimmende Häuser für die Entwicklung der Seen in Mitteldeutschland etwas ganz Neues bedeuten – und zur touristischen Attraktivität einer ganzen Region beitragen.

Übrigens gibt es bereits Hersteller von Hausbooten und schwimmenden Häusern sowie auch Gewässer, an denen schwimmende Anlagen Wirklichkeit geworden sind. Im Lausitzer Seenland zum Beispiel schwimmen auf dem Geierswalder See diese besonderen Häuser und werden auch an Feriengäste vermietet. Ebenso in Kröslin auf Usedom. Unter anderem betreut die norddeutsche Firma „Floating Homes“ Projekte mit Häusern auf dem Wasser, etwa in Hamburg. Vielleicht wird der Traum vom Ferienhaus auf dem Wasser demnächst auch in Mitteldeutschland wahr.

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Urlaub im Seewinkel am Neusiedler See

April 2018

Für Urlauber aus Deutschland ist er fast noch ein Geheimtipp: Der Seewinkel in Österreich. Er befindet sich östlich des Neusiedler Sees. Das Gebiet ist einmalig in Europa und hat sich zu einer Ferien- und Urlaubsregion mitten in der Natur entwickelt, die immer beliebter wird. Der Seewinkel ist vor allem geprägt durch viel Wasser und zahlreiche Sumpfgebiete, die sogenannten Lacken. Dies sind stark salzhaltige Wasseransammlungen, die keinen Abfluss haben, nur einen halben Meter tief, aber bis zu drei Kilometer lang sein können. Lacken trocknen im Sommer oft aus und führen zu einer wunderschönen und vielfältigen Flora und Fauna.

Der Seewinkel ist mit seinen bis zu 2.000 Sonnenstunden pro Jahr die sonnenreichste Region in ganz Österreich. Auch das wissen immer mehr Urlauber und Reisende zu schätzen. Seit dem Jahr 2001 gehört das Areal rund um den Neusiedler See zur UNESCO-Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See. Außerdem befindet sich in der Region der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. In dieser einmaligen Naturlandschaft wird Ackerbau und Weinwirtschaft betrieben. Die großen Wiesen sind vor allem ein Paradies und Lebensraum für Wasservögel jeder Art.

Der Neusiedler See ist das größte Gewässer in Österreich. Der See ragt mit seiner Wasserfläche von durchschnittlich 285 Quadratkilometer aber auch nach Ungarn hinein. Genau wie der Plattensee, auch als Balaton bekannt, ist der Neusiedler See ein sogenannter Steppensee. Er ist der größte See in Europa, der keinen Abfluss besitzt. Am See herrscht ein mildes Klima, die Wassertemperatur beträgt im Sommer bis zu 23 Grad Celsius. Der Neusiedler See ist fast vollständig mit einem Gürtel aus Schilf umgeben.

Lodge aus Österreich präsentiert sich auf „Ferien am Wasser“

Im Seewinkel und am Rand des Naturschutzgebietes ist eine der größten Lodge- und Themenlandschaften Europas entstanden. Im Jahr 2009 eröffnete die St. Martins Therme und Lodge. Das Wellnessressort befindet sich direkt an einem eigenen acht Hektar großen künstlichen Badesee. Im Ressort sprudelt eine von drei anerkannten Heilquellen im Burgenland mit bis zu 35 Grad Celsius warmem Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Thermal-Mineralwasser. Neben dem Aufenthalt in der Therme können die Gäste in einem der 178 Vier-Sterne-Superior-Unterkünfte übernachten.

Das St. Martins hat sein Angebot in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Unter anderem sind im Jahr 2014 direkt am hauseigenen See neue Rückzugs- und Naturerlebniszonen entstanden. In der Lodge wurden direkt über dem Wasser 28 Panorama- und Entdecker Juniorsuiten geschaffen. Von diesen Zimmern aus haben die Urlauber einen traumhaften Blick auf das Wasser. Außerdem genießen sie die Aussicht in die Nationalpark-Landschaft. Die Lodge verfügt über einen SPA-Bereich mit direktem Zugang zum See und einen exklusiven Badestrand. Da macht Urlaub am Wasser Spaß.

In der Freizeit können sich die Feriengäste zum Beispiel in der Saunalandschaft erholen. Finnische Saunen sowie Dampfbad und Thermalwasserbecken laden dazu ein. Ein weiteres Highlight im St. Martins ist das große Restaurant mit einem verglasten Wintergarten und einer Open Air Terrasse direkt über dem See. Feriengäste können die Umgebung der traumhaften Lodge über den 1,5 Kilometer langen Entdecker-Pfad rund um den Badesee erkunden. Auf Tafeln rund entlang des Weges steht viel Wissenswertes zur Tier- und Pflanzenwelt des Seewinkels. Das St. Martins ist übrigens das erste Ferienressort aus Österreich, das auf dem neuen Internetportal „Ferien am Wasser“ auf sich aufmerksam macht. Auf der Onlineseite finden sich zahlreiche einzigartige Angebote für den Urlaub direkt am Wasser.

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Ferienhaus im Spreewald bekommt neues Reetdach

April 2018

Mit einer Art abgebrochenen Spaten klopft Daniel Girke immer wieder auf das Dach. Solange, bis es endlich die richtige Form hat. Girke ist allerdings kein Gärtner, sondern Reetdachdecker im Spreewald. Gerade bekommt das Ferienhaus „An der Giglitza“ im kleinen Spreewalddörfchen Lehde bei Lübbenau ein neues Dach. Die Eindeckung erfolgt auf traditionelle Art mit Schilf, oder auch Reet genannt. Das Handwerk, was Girke und seine Mitarbeiter beherrschen, ist traditionell und ein ganz besonderes.

Reetdächer gibt es bereits seit Jahrhunderten. Vor allem im Norden von Deutschland, auf den Inseln am Meer, entlang der Küsten von Nordsee und Ostsee, sind Eindeckungen mit Reet weit verbreitet. Aber auch in anderen Regionen in denen es viel Wasser gibt, wie etwa im Spreewald südöstlich von Berlin, stehen nach wie vor zahlreiche Häuser, die mit Schilf vor Wind und Wetter geschützt werden.

Transport über das Wasser

In den vergangenen Jahren nahm die Anzahl der Reetdächer sogar wieder etwas zu. Vor allem der Trend zum naturnahen und ökologischen Bauen verhilft dem Reet zu einer Renaissance. Das Schilf gibt dem Gebäude zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Raumklima. Und auch optisch macht eine Reeteindeckung etwas her. Das wissen vor allem Gäste und Vermieter von Ferienhäusern zu schätzen. Denn mittlerweile ist der Urlaub in einem reetgedeckten Haus sehr gefragt.

Damit auch das Ferienhaus im Spreewald seine typische Optik behält, wird es wieder neu mit Schilf eingedeckt. Das ist gar nicht so einfach. Das alte Dach war bereits 50 Jahre alt. Reetdachdecker, wie Daniel Girke einer ist, gibt es im Spreewald nur noch sehr wenige. Hinzu kommt: Das Ferienhaus steht auf einer Insel, umgeben von Wasser, wie der Spree und zahlreiche Fließe. Alle Materialen müssen über das Wasser mit einem Kahn an- und abtransportiert werden.

„Das ist auch für uns eine besondere Baustelle“, sagt Girke als das Boot mit seinem Werkzeug und dem Baugerüst belädt. Im Hafen starten morgens die Touren über das Wasser mit dem frischen Reet, das übrigens aus Ungarn stammt. Die Halme sind zu leichten Bündeln zusammengefasst. 100 dieser Bündel ergeben einen großen Ballen, der mehr als eine halbe Tonne wiegt. Für die Neueindeckung benötigen die Dachdecker etwa 650 Bündel Material, dazu Holzlatten, Holzplatten für den Unterbau und neue Balken.

Urlaub im Ferienhaus mit Reetdach

Nachdem das alte Reet vom Dach abgenommen ist, kann die neue Eindeckung beginnen. Damit das Schilf später gut umlüftet werden kann, befestigen die Dachdecker einmal quer und einmal längst Holzatten auf dem Dach. Darauf beginnen sie von unten die Reetbündel zu legen. Diese Bündel werden mit Draht und Schrauben an den Dachlatten fixiert und dann kommt das Gerät zum Einsatz, das wie ein kleiner Spaten aussieht. Damit klopfen die Dachdecker die Halme in ihre richtige Position. Lieen sie, wird das Draht mit einem Rödler richtig fest gezogen und die nächste Lage kann aufgebracht werden.

„Für einen Quadratmeter Dach benötigen wir etwa eine Stunde Arbeitszeit“, sagt Girke. Die Traufe, der Dachfirst und die Seitenabschlüsse des Daches sind komplizierter und dauern länger. Besonders das Decken der Fenstergaube mit ihren Ecken und Rundungen verlangt sehr viel handwerkliches Geschick. Dabei stehen die Dachdecker auf einem sogenannten Stuhl, das ist eine kleine Trittleiter, die im Reet verankert werden kann und den Arbeitern einen sicheren Stand auf dem 50 Grad steilen Dach bietet.

Nach etwa zwei Wochen ist das neue Reetdach fertig und das Ferienhaus hat ein neues Dach. Die Arbeit hat sich gelohnt. Und die nächsten Gäste warten schon auf ihren Urlaub im reetgedeckten Haus im Spreewald. Übrigens: Auch in Mecklenburg können reetgedeckte Ferienhäuser gemietet werden. Zum Beispiel das Bootshaus „Am Teterower See“, wunderschön gelegen im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte.

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Wellnessurlaub am Meer, am See, am Wasser

April 2018

Wellnessreisen liegen im Trend, auch in Deutschland. Immer mehr Wellnesshotels in allen Regionen Deutschlands, aber auch in den klassischen Urlaubsregionen in Nord- und Südeuropa bieten mittlerweile Wellness an. Auf dem Programm stehen Kurzurlaube, zum Beispiel Wellnesswochenenden mit Verwöhnprogrammen sowie umfassende Wellnessreisen und Kurangebote. Hotels und Kurorte bieten so gut wie alles an, was stressgeplagte Menschen und deren Symptome behandeln kann.

Das geht von klassischen Heilmethoden, zum Beispiel einem Fastenurlaub nach Buchinger, Hildegard von Bingen oder F.X. Mayr, bis hin zu fernöstlichen Ayurvedamethoden. Absolut im Trend liegen Urlaube zum Abnehmen, als Entschlackungskur oder Detox-Kuren. Viele Wellnessurlauber verbinden Ihren Entspannungsurlaub mit Fitnessanwendungen und schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Spaß macht Wellness immer da, wo es am schönsten ist. Absolut beliebt ist Wellnessurlaub am Meer, also entlang der deutschen Küste an Nordsee und Ostsee. Hier befinden sich gleich eine ganze Reihe von schönen Wellnesshotels und Kurorten, aber auch Ferienwohnungen direkt am Strand. Die Angebote von Usedom über Rügen bis Sylt und den Ostfriesischen Inseln reichen von Thalasso, über Fango und Luxus SPA bis Ayurveda-Kuren. Die gesunde Reizluft an der Küste ist hierbei zusätzlich förderlich.

Ferien am Wasser ist Wellness pur

Tolle Wellnessangebote für alle, die gerne Ferien am Wasser machen möchten gibt es auch in der Mecklenburgischen Seenplatte, Unterkünfte zum individuellen Entspannen sind zum Beispiel Blockhäuser am See oder Bootshäuser in der Mecklenburgischen Schweiz. Ideal auch für einen Kurzurlaub aus Hamburg oder Berlin.

Die wunderschöne Seenlandschaft bietet Erholung und verschiedene Fitnessmöglichkeiten, wie Radfahren, Laufen oder Nordic Walking in schöner Natur, direkt am Wasser. Für Wellnessurlaub am Wasser empfehlen wir für Süddeutschland den Bodensee oder die Voralpenseen im Allgäu.

Wellnessreisen am Mitteleer werden von verschiedensten Hotels und Resorts in den klassischen Urlaubsregionen von Spanien, Italien, Kroatien bis Griechenland angeboten. Bootcamp-Urlaub auf Mallorca, Roman SPA in klassischen italienischen Thermen oder herrlicher Inselurlaub in Griechenland. Aktuell zunehmend beliebt sind für Wellnessreisen die Länder Marokko und Dubai. Hier erleben die Urlauber traumhafte Strände direkt am Meer und Wellness- und SPA Anlagen wie aus 1001 Nacht.

Luxus Wellnesshotels direkt am Meer in Asien, zum Beispiel in Thailand, Indien oder Sri Lanka bieten Luxus-Wellness zu günstigen Preisen. Hier stehen klassische Ayurvedakuren, traditionelle chinesische Medizin oder fernöstliche Massagen im Programm. Genießen Sie Yoga oder Massagen direkt am Strand.

Noch mehr Tipps und Angebote zu Wellnessreisen und Hotels auf Wellnessurlaub.com.

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Ferienhaus online vermieten – Fragen und Antworten

März 2018

Könnt Ihr euer Start-up in einem Satz beschreiben?

Wir können es in zwei Sätzen: Die Webseite www.ferienamwasser.resien ist ein Portal, auf dem Anbieter von Ferienhäusern, Fewos, Bootshäusern, Pensionen, Hausbooten oder Yachtcharter, die sich bis maximal 500 Meter vom Wasser entfernt befinden, für ihre Unterkünfte werben können. Gäste finden auf der Website ihre Traumunterkunft.

Was zeichnet FerienAmWasser.Reisen eurer Meinung nach aus?

In erster Linie ist es das Alleinstellungsmerkmal der besonderen Unterkunft am Wasser. Zum anderen haben wir die Seite aus Anbieter- und Gästesicht so einfach bedienbar wie möglich gestaltet und mit einem hohen emotionalen Wert, also etwa großen Fotos. Das Besondere darüber hinaus ist, dass wir gerade dem kleinen Selbstvermarkter eine Plattform mit allen Annehmlichkeiten bieten möchten, ohne dass er seine Immobilie zur Vermietung aus der Hand geben muss, jedoch überregional einzigartig präsentieren kann.

Seit wann gibt es FerienAmWasser und wer gehört zu eurem Team?

Uns als Unternehmen gibt es seit Sommer 2017, der Launch von FerienAmWasser war im Dezember. Zum Team gehören wir beide als Gründer des Unternehmens. Wir arbeiten derzeit, je nach Thema, jedoch mit einer Handvoll Freien zusammen. Unter anderem bei der Programmierung, im Webdesign und der Fotografie.

Bei welcher Gelegenheit kam die Unternehmensidee?

Wir machen, wie viele andere auch, gern am und auf dem Wasser Urlaub. Bei der Suche nach Angeboten im Netz ist uns aufgefallen, dass es für dieses Interesse im Grunde keine Webseite gibt, auf der deutschlandweit ausschließlich Ferienunterkünfte am Wasser und in unmittelbarer Wassernähe aufgelistet werden. Da dachten wir, komisch, dann machen wir das jetzt.

Wer ist die Zielgruppe?

Wir haben im Grunde zwei Zielgruppen. Die eine bezeichnen wir als unsere Kunden, das sind die Anbieter von Ferienunterkünften am Wasser und in Wassernähe. Unsere zweite Zielgruppe sind die Kunden unserer Kunden, also Feriengäste, die die besondere Unterkunft am Wasser suchen.

Wie wollt Ihr Geld verdienen?

Wir setzen bewusst nicht auf Provisionen pro Buchung, sondern möchten mit unserem Portal auf schöne Unterkünfte aufmerksam machen und Anbieter und Nachfrager vernetzten. Für das Einstellen von Ferienimmobilien nehmen wir eine Jahresgebühr. Zusätzlich können sich Unterkünfte gegen eine monatliche Gebühr auf der Startseite präsentieren.

Angenommen ihr bekommt eine Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro. Was würdet ihr mit dem Geld machen?

Wir würden viel Werbung im Netz machen sowie unser Portal weiterentwickeln. Das möchten wir auch ohne Jackpot. Die Ideen dazu können wir gar nicht alle auflisten. Aber: Wer etwas übrig hat…

Wer sind Eure größten Wettbewerber?

Wir bewegen uns bewusst in einer Nische zwischen den großen Plattformen und dem einzelnen Anbieter von Ferienunterkünften. Außerdem setzen wir auf die Lücke „Unterkünfte am Wasser“. Somit gibt es bei uns etwas, was andere nicht in dieser Ausschließlichkeit bieten.

Was war bisher Euer größtes Erfolgserlebnis und was die größte Herausforderung?

Es ist natürlich sehr schön zu erleben, wenn nach einem halben Jahr Entwicklungszeit das Portal online geht und die Idee zu fliegen beginnt. Die größte, auch ungeahnte, Herausforderung für uns war es, das Portal rechtssicher aufzustellen. Da legen wir sehr großen Wert drauf.

Was plant Ihr für die nächsten Monate?

Wir möchten das Portal erst einmal bei Anbietern von Unterkünften sowie potenziellen Gästen bekannter machen, mögliche Kinderkrankheiten beheben und Kooperationen anbahnen. Da denken wir vor allem an die Zusammenarbeit mit sogenannten DMO, also den Tourismusinstitutionen am Wasser. Außerdem steht natürlich die Weiterentwicklung der Seite auf dem Plan, dazu benötigen wir allerdings noch etwas Geld.

Die Fragen hat der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) für ein Interview auf seiner Onlineseite gestellt. Geantwortet haben Catharina Bertram und Björn Menzel. Das Interview wurde im März 2018 veröffentlicht.

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Traum am Wasser – Yachtcharter in Mecklenburg

März 2018

Mecklenburg-Vorpommern ist das Partnerland der aktuellen ITB, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Passend dazu haben wir Norbert Preuss getroffen. Er stammt aus Neustrelitz und hat sich in der Mecklenburgischen Seenplatte einen touristischen Traum am Wasser erfüllt.

Norbert Preuss ist ein Original – und ein Tausendsassa. Der Mann aus Zwickau ist Elektriker, tourt als DJ durch die Gegend und hat sich einen Traum erfüllt. Er verchartert Boote in der Mecklenburgischen Seeplatte für den perfekten Urlaub auf dem Wasser – und die Saison steht kurz bevor.

Eigentlich wollte Norbert Preuss nur einmal seinen Urlaub auf dem Wasser verbringen. Dafür suchte er nach einem geeigneten Boot. Dem gebürtigen Mecklenburger zog es zurück auf die heimische Seenplatte, die er bereits aus seiner Kindheit kannte. Da sich jedoch auf die Schnelle nicht das geeignete Gefährt fand, beschloss der quirlige Mann, sich selbst eine kleine Yacht zu kaufen. Das ist nun 13 Jahre her. Inzwischen betreibt Preuss im Nebenerwerb einen Betrieb, der in Rechlin Boote an Urlauber vermietet.

Preuss hat eine Schiffermütze auf dem Kopf, sein Hemd ist blau weiß gestreift und um den Hals trägt er ein rotes Tuch mit einem Bootsknoten. Das ist sein Aufzug als Bootseigner und Wasserfreund. „Doch eigentlich bin ich Elektriker", erzählt er. Unter der Woche fahre er aus seiner Heimat Zwickau in Sachsen nach München und kümmere sich um Steckdosen, Kabel und Lichtschalter. Gute und vor allem verlässliche Handwerker werden in der bayrischen Landeshauptstadt gesucht. Doch wenn er am Wochenende nach Hause kommt, wechselt Preuss seine Arbeitskleidung.

Mit den Randfichten auf einer Bühne

Manchmal schlüpft er dann in das Kostüm eines DJs. Als Alleinunterhalter mischt er Hochzeitsgesellschaften musikalisch auf, oder spielt beim 70. Geburtstag zum Tanz. „Ein halbes Jahr lang habe ich die Randfichten als DJ begleitet“, sagt er. Das sei die beste Zeit seines Lebens gewesen. Jeden Tag unterwegs, jeden Tag an einem anderen Ort. Wenn die damals populäre Band aus dem Erzgebirge während ihrer Konzerte auf der Bühne eine Pause einlegte, legte DJ Norbert auf. Im Gepäck immer einen guten Schlagertitel. „Ich habe schon Schlager gespielt, als der noch nicht so beliebt war wie heute“, sagt er.

Und wenn Preuss weder Elektriker ist, noch als DJ unterwegs, dann schlüpft er in sein Seemannskostüm. Vor zehn Jahren kaufte er sich sein erstes Boot, er taufte es „Sabrina“. Mit ihr können bis zu sechs Personen über die Müritz schippern und ihre Ferien auf dem Wasser verbringen. Zwei Jahre später legte er sich die „Siegfried“ zu und 2013 die „Anneliese“ – jeweils für bis zu vier Personen. Seitdem ist die kleine Flotte aus sogenannten Stahlverdrängern komplett. Im Internet wirbt für sein Angebot – und hat mittlerweile eine große Nachfrage.

Auf dem Boot von Rechlin nach Schwerin

Doch das war nicht immer so. „Besonders die ersten zwei Jahre waren sehr schwierig“, sagt Preuss. Das Chartern von Booten lag noch nicht so im Trend wie heute. Außerdem ist der Urlaub am Wasser in Deutschland erst wieder in den vergangenen Jahren richtig beliebt geworden. „Das verdanken wir den Krisen auf der Welt“, ist sich der Bootseigner sicher. Außerdem profitiert auch sein Betrieb von der Einführung der Chartererlaubnis, die es Urlaubern auch ohne Bootsführerschein erlaubt, nach einer Einweisung Boote zu steuern.

Als kleiner Anbieter setzt Preuss auf Qualität und Kunden, die gern wiederkommen. Die Boote vermietet er wochenweise, am liebsten fahren seine Gäste auf dem Wasser vom Heimathafen Rechlin bis nach Schwerin. Dabei queren sie wunderschöne Seen in Mecklenburg. In einer Woche ist die Strecke zu schaffen. Um die Rückgabe der Boote kümmert sich übrigens die Schwester von Norbert Preuss. Sie wohnt in Neustrelitz und managt jeden Sonnabend die Gästewechsel. Eine kleine Werft in Rechlin, gleich neben dem Liegeplatz der Yachten, hat stets die Technik der Boote im Blick.

Aus einer fixen Idee ist so eine Altersversorgung geworden. „Ich möchte noch ein paar Jahre meine Yachten verchartern und sie dann verkaufen“, sagt Preuss, der sein genaues Alter nicht verrät. Ans Aufhören denkt er jedoch noch lange nicht. Dafür hat er zu viel Spaß daran, seinem Elektrikerkittel auszuziehen und in das Seemannskostüm zu schlüpfen.

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Urlaub am Wasser – fünf Trends

Februar 2018

FerienAmWasser hat sich auf „Beach & Boat“ in Leipzig präsentiert. Auf der der Messe für Wassertourismus haben wir 5 Trends für den Urlaub am Wasser ausfindig gemacht:

1. Fahren mit eigenem Boot

Ist der See mit einem Motorboot befahrbar? Hat das Ferienhaus einen eigenen Steg? Gibt es Ferienunterkünfte, die Boote gleich mit im Angebot haben? Das sind häufig gestellte Fragen von Gästen, die am und auf dem Wasser ihren Urlaub verbringen möchten. Und dabei hat nicht nur derjenige, der an der Küste wohnt, ein eigenes Boot. Immer mehr Urlauber, die das Wasser mögen, haben eigene fahrbare Untersätze. Mit einem Trailer transportieren sie ihr Boot von Revier zu Revier und entdecken so das Land vom Gewässer aus.

2. Wasserreviere entwickeln sich

Wo vor 30 Jahren noch Braunkohle abgebaut wurde, laden heute große Seenlandschaften ein – und ziehen immer mehr Touristen an. Ob in Brandenburg in der Lausitz, in Sachsen bei Leipzig oder im südlichen Sachsen-Anhalt, die touristische Entwicklung rund um die Gewässer geht immer weiter voran. An den Seen gibt es Ferienwohnungen direkt am Wasser. Schleusen verbinden die Gewässer, um mehrere Tage mit dem Boot unterwegs sein zu können und an den Ufern öffnen immer mehr Marinas sowie Verleiher, etwa von Kanus oder Booten. Urlaub am Wasser in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt liegt deswegen immer mehr im Trend.

3. Boot-Charter liegt im Trend

Eine Reise auf der Mecklenburgischen Seenplatte, entlang der Ostseeküste oder auf Kanälen im Ruhrgebiet: Familien und Gruppen, die kein eigenes Boot besitzen, haben mittlerweile die Möglichkeit, aus einem großen Angebot aus Charterunternehmen zu wählen. Die Vercharterer haben Hausboote und Yachten im Angebot. Mit der sogenannten Chartererlaubnis kann nach einer Einweisung mittlerweile fast jeder ein Boot führen. Die Reviere sind für Urlauber gut ausgebaut und das Chartern von Booten ist auch für den mittelgroßen Geldbeutel möglich.

4. Übernachten am Wasser

Wer nicht gern Kajütboot fährt, verbringt trotzdem gern am Wasser seinen Urlaub. Als Alternative Unterkünfte bieten sich Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Bootshäuser direkt am Wasser an. Das Angebot ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden – auch, weil zahlreiche Gewässer touristisch erschlossen wurden. Als neuesten Trend verbringen immer mehr Gäste ihre Ferien in schwimmenden Häusern. Diese liegen ähnlich wie ein Boot im Wasser, haben jedoch keinen Motor, sondern sind an Stehlen festgemacht. So können sie auch mögliche Schwankungen des Wasserspiegels ausgleichen.

5. Information und Buchung online

Urlaub suchen im Katalog? Angebote sichten im Reisebüro? Das machen immer weniger Feriengäste. Wer einen Internetanschluss besitzt, der informiert sich über die Urlaubsregion im Internet. Die Onlineauftritte der Feriengebiete werden immer professioneller und sind auch auf dem Smartphone und Tablet bedienbar. Einzelne Ferienunterkünfte präsentieren sich im Internet und Portale bündeln die Angebote. Genau wie FerienAmWasser – das Portal für Ihren Urlaub direkt am Wasser.

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FerienAmWasser auf der Leipziger Wassertourismusmesse "Beach & Boat"

Februar 2018

Neuheit auf der Leipziger Wassertourismusmesse "Beach & Boat": Erstmals präsentiert sich das neu gegründete touristische StartUp und Onlineportal www.ferienamwasser.reisen der Öffentlichkeit. "Wir haben erstmalig in Deutschland eine Internetplattform für Ferienunterkünfte und den Urlaub direkt am Wasser entwickelt", sagt Gründer und Geschäftsführer Björn Menzel aus Leipzig. Urlauber finden darauf besondere Unterkünfte direkt am Fluss, am See und am Meer. Anbieter von Ferienunterkünften am Wasser können auf dem neuen Portal ihre Angebote bewerben. FerienAmWasser ist auf der "Beach & Boat" in Halle 4 am Stand E05 zu finden.

Der Urlaub am Wasser sowie der Wassertourismus werden in Deutschland immer beliebter. "Darum haben wir unsere Erfahrungen als Mieter und Vermieter zusammengetan und eine benutzerfreundliche Plattform entwickelt, die im Dezember 2017 online ging", sagt Menzel. Große Fotos, eine einfache Bedienung, Verlinkung zu den Angebotsseiten, keine Provisionen, aktuelle Belegungskalender und umfangreiche Beschreibungen der Ferienunterkünfte gehören dazu. Egal ob Ferienhaus, Ferienwohnung, Bootsvermietung, Hotel, Pension oder Bootshaus: Auf www.ferienamwasser.reisen finden sich exklusive Angebote für den Traumurlaub am Wasser.

FerienAmWasser möchte damit in eine Nische stoßen. Das neue Internetportal ist vor allem für private Kleinanbieter sowie Tourismusorganisationen, die am Wasser liegen, entwickelt worden. Die Unterkünfte und Angebote befinden sich dabei maximal 500 Meter vom Wasser entfernt. "Wer seine Ferienunterkunft selbst vermarkten möchte, aber nicht auf den großen Onlineportalen, ist bei FerienAmWasser genau richtig.

Der Onlinestart von FerienAmWasser war im Dezember 2017. Das StartUp hat seinen Sitz in Leipzig.​

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Neues Onlineportal für Ferienunterkünfte direkt am Wasser gestartet

Dezember 2017

Für Ferienunterkünfte direkt am Wasser ist ein neues Onlineportal gestartet. Die Seite heißt www.ferienamwasser.reisen und wendet sich an Urlauber, die am Meer, am See oder am Fluss die schönsten Tage des Jahres verbringen wollen. Anbieter von Ferienimmobilien, die sich maximal 500 Meter vom Wasser entfernt befinden, können auf dem Portal für ihre Unterkünfte werben. „Wir selbst sind begeistert vom Urlaub am Wasser, jedoch war die Suche nach passenden Unterkünften an See, Fluss oder Meer oft eine Herausforderung“, sagt Gründer Björn Menzel. „Darum haben wir jetzt alle unsere Erfahrungen als Mieter und Vermieter zusammengetan und daraus die übersichtliche und benutzerfreundliche Website www.ferienamwasser.reisen entwickelt.“

FerienAmWasser stößt in eine Nische und wendet sich bewusst an private Kleinanbieter. Aber auch die Zusammenarbeit mit Tourismusorganisationen am Wasser sind denkbar. „Viele Besitzer von Ferienhäusern, Bootshäusern oder Ferienwohnungen am Wasser sowie Urlaubsdestinationen wollen ihre Unterkünfte selbst vermarkten“, sagt Menzel. Das werde im Dschungel der großen Anbieter immer schwieriger. Darum sei mit www.ferienamwasser.reisen eine Website entwickelt worden, die übersichtlich und einfach zu handhaben ist. „Von der Plattform aus können Anbieter zum Beispiel einen Link auf ihre eigene Internetpräsenz setzen, weil wir möchten, dass Anbietern und Gästen der beste Service zur Verfügung steht.“ Dazu gehöre auch, dass FerienAmWasser keine Provisionen pro Buchung nimmt, sondern eine einmalige Jahresgebühr für das Hauptinserat.

Urlaub am Wasser wird in Deutschland immer beliebter. Laut Deutschem Tourismusverband werden 2017 erstmals mehr als 450 Millionen Übernachtungen pro Jahr gezählt. Auch die Zahlen in den Bundesländern mit viel Wasser, wie etwa Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg steigen seit Jahren.

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