Ferien
am
Wasser

Ihr Urlaub direkt am Wasser – Ferienhaus, Ferienwohnung oder Unterkunft mieten und buchen

Ferienhaus Ferienwohnung Urlaub Am See Am Meer Am Fluss

Urlaub mit Seeblick, direkt am Strand, am Meer oder an einem Fluss - in Deutschland sind Ferien am Wasser sehr beliebt. Auf dieser Seite finden Sie exklusive Unterkünfte für die schönsten Wochen des Jahres - und das maximal 500 Meter vom Wasser entfernt. Suchen und finden Sie ein Ferienhaus oder ein Bootshaus am See, eine Ferienwohung mit Meerblick oder eine Unterkunft direkt am Strand. Auf ferienamwasser.reisen finden Sie zahlreiche Angebote für Ihren Traumurlaub und können gleich online mit dem Vermieter in Kontakt treten.

Blockhaus im Spreewald
am Fluss
4 Personen
ab 90 € / Tag

Das Ferienhaus AM HECHTGRABEN NR. 5 befindet sich auf der Museumsinsel des Lagunendorfes Lehde im Spreewald. Es steht direkt am Wasser, hat einen eigenen Steg und einen Garten. Urlaub in einem selten gewordenen Blockhaus.

Das Eldehaus - Luftkurort Plau Am See
am Fluss
4 Personen
ab 90 € / Tag
Das Eldehaus im Luftkurort Plau am See direkt am Zufluss des Plauer Sees, der Elde, gelegen. Komfortabel ausgestattetes Haus mit Kamin - auch für die kalte Jahreszeit.


Ferienhaus "Meerliebe" auf Sylt
am Meer
4 Personen
ab 550 € / Tag

Sylt mit Meerblick: Das Reetdachhaus steht erhöht in der Westerheide zwischen Kampen und List. Es bietet einen fantastischen Rundumblick über die Lister Dünen- und Heidelandschaft auf das Wattenmeer und die Nordsee.

Spreeapartment 1 - Berlin an der Spree
am Fluss
5 Personen
ab 120 € / Tag
Keine Lust mehr auf ein Zimmer im Hotel? Dann sind Sie hier genau richtig! Unser Spreeapartment 1 ist ein schwimmendes Apartment auf dem Wasser mit allem, was dazugehört. Direkt in Berlin an der Spree.

Bootshaus Am Teterower See
am See
4 Personen
ab 85 € / Tag

Sie machen Urlaub in einem originalen Bootshaus AM TETEROWER SEE mit eigenem Boot. Das Ferienhaus im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte hat einen Steg, eine Terasse am Wasser sowie einen Garten.

Spreewaldhaus am Wasser
am Fluss
4 Personen
ab 90 € / Tag

Das Ferienhaus AN DER GIGLITZA steht auf einem einmaligen Inselgrundstück direkt am Wasser im Spreewald. Sie machen Urlaub in einem reetgedeckten Haus mit großem Garten an der Spree und eigenem Boot im Lagunenort Lehde.


Neue Angebote und Informationen rund um den Urlaub am Wasser

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Kanu selber bauen – Boot-Workshop auf Usedom

Dezember 2018

Auf zwei Böcken liegen jede Menge ausgesägter einzelner Holzteile. Daraus soll einmal ein Boot entstehen. In der Werkstatt von Ursula Latus in Peenemünde auf der Insel Usedom können Gäste einen ganz besonderen Urlaub am Wasser verbringen. In einem Boot-Workshop lernen sie nicht nur etwas von der Bootsbaukunst mit Holz. Sie können sich innerhalb von nur einer Woche sogar ihr eigenes Boot bauen. „Ferien am Wasser“ stellt die Idee vor.

Alles begann im Jahr 2006. Damals eröffnete Ursula Latus ihre eigene Bootswerft auf der Insel. Die heute 55-jährige Frau hatte zuvor in Berlin eine Ausbildung zur Bootsbauerin absolviert, später machte sie noch ihren Meister. Dann zog es sie nach Usedom. Erst nach Wolgast und schließlich bot sich die Möglichkeit, direkt am Peenmünder Hafen ein Gelände mit einer rund 300 qm großen Werkstatthalle zu übernehmen. Das Areal ist wie geschaffen für den Bau und die Reparatur von Holzbooten – und für ihre Idee der Boot-Workshops.

Kajak, Kanadier, SUP und Optimist selber bauen

Ursula Latus bietet - egal ob für einen Laien oder einen Profihandwerker - an, sein Boot selber bauen zu können. „Meine Kunden können sich dazu einen Typ aussuchen“, erzählt die Bootsbauerin. Möglich sei der Bau von Kajaks für ein oder zwei Personen, ebenso Kanadier sowie Optimisten zum Segeln. Seit Neustem ist auch der Bau von Stand Up-Paddle-Boards im Angebot. Denn seitdem das sogenannte SUP ein absoluter Trend geworden ist, steigt auch die Nachfrage, sich eigene Boards aus Holz bauen zu können.

Wer einen Boot-Workshop buchen möchte, sollte sich mindestens eine Woche Zeit nehmen. Ursula Latus bietet auf ihrer Website feststehende Termine an. Für größere Vorhaben sind auch Kurse bis zu zwei Wochen im Angebot. Wer nur einmal ein Wochenende lang in die Kunst des Bootsbauens hineinschnuppern möchte, kann einen Kurs zum Herstellen eines eigenen Holzpaddels buchen. Die kleine Werft stellt das notwendige Material, das Werkzeug sowie den Raum zur Verfügung. Außerdem steht die Bootsbauerin stets mit Rat und Tat zur Seite und packt, wenn es nötig ist, auch einmal mit an.

Boote bauen und dabei traumhaft übernachten

Damit der maritime Urlaub auch etwas ganz besonderes wird, empfiehlt „Ferien am Wasser“ für den Bootsbau-Aufenthalt auf Usedom folgende Unterkünfte direkt am Wasser. Wer in einer schicken, modernen und neuen Ferienwohnung mit Blick auf das Stettiner Haff unterkommen möchte, bucht sich in der Seasideoase ein. Ein Übernachtungserlebnis im Hafen bieten die schwimmenden Häuser in Kröslin. Und alte Mauern mit Charme und nur 150 Meter vom Meer entfernt verspricht das Haus Clara in Koserow auf Usedom.

Mit dem selbst gebauten Boot in den nächsten Urlaub

Wer nachts gut schläft, kann tagsüber viel schaffen. „Wir arbeiten bis zu acht Stunden in der Werkstatt an den Booten“ berichtet Ursula Latus. Das ist auch notwendig. Denn an den Werkstücken wird wirklich alles selber gemacht. Aus dem besonders leichten Holz, es heißt Okoumé (Gabun) und kommt aus Afrika, werden erst die Teile gesägt. Die Bootsbauerin besitzt bereits einen großen Fundus an Skizzen und Bauanleitungen für die verschiedenen Modelle. Die Teile werden dann ineinander gesteckt, mit Draht fixiert, verklebt und geschliffen. Der fertige Bootskörper wird abschließend mit Epoxidharz behandelt und in mehreren Schichten lackiert.

Das alles klingt einfacher als es ist. „Aber keine Angst“, sagt Ursula Latus. Im Grunde könne das jeder. „Ich hatte hier schon Ärzte, IT-Mitarbeiter sowie Kunden, die vorher noch nie eine Stichsäge in der Hand hatten.“ Es kommen Paare, ganze Vereine oder Väter, die mit ihren Söhnen mal eine Woche lang werkeln möchten. Am Ende sei noch jeder mit einem fertigen Boot nach Hause gefahren – und natürlich können alle gleich im Peenemünder Hafen das fertige Boot zu Wasser lassen und testen. Und was gibt es Schöneres als den nächsten Urlaub am Wasser mit seinem selbst gebauten Kanu zu verbringen?

Alle Informationen, Preise und Termine für die Bootsbau-Workshops finden sich auf der Homepage https://www.boot-workshop.de. Übrigens baut Ursula Latus auch Boote auf Bestellung und bietet Restaurationen alter Holzboote an.


Entschleunigung in der Altmark – In the Middle of Nüscht

November 2018

Die Altmark ist eine noch wenig bekannte aber wasserreiche Region zwischen Hamburg, Berlin und Hannover. Gerade ist über diesen Landstrich ein Reiseführer mit dem Titel "In the Middle of Nüscht" erschienen, der auf liebenswerte Weise Menschen und Region vorstellt. "Ferien am Wasser" hat mit der Autorin Sibylle Sperling gesprochen. Sie gibt exklusive Tipps für einen Wasserurlaub in der Altmark.

Sie haben einen besonderen und alternativen Reiseführer über die Altmark veröffentlicht, quasi ein Entschleunigungsbuch. Was war der Anlass zum Buch?

Es gab keinen Anlass, mein persönlicher Weg hat mich vielmehr Schritt für Schritt und ganz automatisch zum Buch geführt. Zuerst war da der Mangel: Als ich mit meiner Familie aus Berlin nach Stendal in die Altmark gezogen bin, hatte ich nach einem Jahr Entzugserscheinungen. Mir war unendlich langweilig. Mir fehlte eine Art Landlust für die Altmark, eine Zeitschrift mit Tipps für Ausflüge und Kulturangeboten. 2015 habe ich den Landfrauen ehrenamtlich bei ihrem Kochbuch geholfen und gemerkt, dass mir Verlagsarbeit und Bücher am Herzen liegen. Kurz bevor ihr Buch im Herbst 2015 erschienen ist, kam der Verlagsleiter auf mich zu. Ob ich nicht Lust hätte, einen Bildband oder eine Art Reiseführer für die Altmark zu machen. Nach „dem dritten Hin-und-Her-Überlegen“ hatte ich Lust.

Ihr Buch heißt "In the Middle of Nüscht". Wie ist es zu diesem ungewöhnlichen Titel gekommen?

Es war wohl Schicksal – ich habe das Buch nie allein machen wollen. Unterschiedliche, regionale Autoren – jung und alt – sollten für eine bunte Themenmischung sorgen, ich habe also viele „Schreiber“ angefragt. Als ich mich 2016 mit einem ABC der Altmark bei einem Wettbewerb beworben hatte, fiel beiläufig der Kommentar „In the Middle of Nüscht“. Der ganze Raum hat gelacht und mein Mann gesagt, das sei der Titel. Ich fand ihn witzig, hatte aber Sorge, dass sich die Altmark auf den Schlips getreten fühlt. Dass sie nicht gleich versteht, dass das Nüscht liebevoll mit einem Augenzwinkern gemeint ist. Erfunden hat den Slogan übrigens Jana Henning. Jana hat für mich eine Reportage über den Ort Gladigau für das Buch geschrieben und seither sind wir Partner und ziehen an einem Strang.

Ursprünglichkeit und Authentizität in der Altmark erleben

Gibt es in der Altmark wirklich „nüscht"?

Ich habe das Buch gemacht, um zu zeigen, dass die vermeintlichen Schwächen der Altmark die Chance sind. Wenige Menschen, keine Autobahn, schlechte Infrastruktur… Für die Entwicklung des sanften Tourismus ist die Region geradezu geschaffen. Wir haben hier noch eine ursprüngliche Natur und ursprüngliche Dörfer und auch authentische Menschen!!! Viele arbeiten ehrenamtlich für ihr Dorf und mit Herzblut, das spürt man bei einem Besuch. Das zeige ich auch in meinem Buch – mit den Reportagen über die Kirchen, das Jerichower Kloster, den Bismarktext, den Indianer und den Naturmaler Kisselmann. Diese Ursprünglichkeit gilt es zu bewahren. Im Übrigen bekomme ich als DDR-Kind hier Heimatgefühle. Wenn ich beispielsweise in Gladigau in der Mühlenbäckerei stehe. Alles sieht so aus und duftet wie früher. Dann geht mein Herz auf, und diese Momente habe ich oft in der Altmark. Zum Anfang dachte ich, Mann oh Mann, ist das hier stehengeblieben. Mittlerweile schätze ich dieses „Stehengebliebene“.

Warum sollte ein Urlauber unbedingt einmal die Altmark besuchen? Hätten Sie fünf Gründe parat?

  1. Lage: Slow reisen, inmitten der Großstädte Hamburg, Schwerin, Berlin, Magdeburg, Leipzig und Hannover
  2. unberührte Natur, das „Stressfreie“ liegt hier quasi in der Luft
  3. DDR-Heimatgefühle
  4. hübsch sanierte Hansestädte und niedlich verschlafene Dörfer
  5. süße und mit Herzblut engagierte Menschen

Ein Grund ist natürlich auch das viele Wasser. Es entschleunigt ungemein. Welche Rolle spielen Flüsse und Seen in der Altmark und welche gibt es?

Anfänglich hab ich nur die Elbe gesehen und bin ständig auf dem Deich spazieren gegangen. Im Sommer haben wir oft am Sandstrand gesessen, meine Kinder haben im Wasser getobt. Mittlerweile sind mir auch Biese und Aland ans Herz gewachsen… und im Sommer schwimme ich gern im Arendsee („Ferien am Wasser“-Tipp: Ferienhaus Fritz Amsee in Arendsee).

Das älteste Flussbad Europas in der Altmark besuchen

Welche Tipps haben Sie speziell für Wassertouristen, die die Altmark kennenlernen möchten?

Natürlich ist die Havel im Elb-Havel-Winkel superschön, aber das ist ja der Rand der Altmark. Deshalb empfehle ich gern Biese und Aland im nördlichen Zipfel der Altmark. Das Biesebad Osterbug, das älteste Flussbad Europas. Oder geführtes Paddeln mit Figueiredos aus Vielbaum. Und wer auf eigene Faust die Biese entdecken möchte, fährt nach Klein Rossau. Die Adressen dazu findet man alle im Reiseführer. Und los geht‘s! Man paddelt durch‘s Nüscht und trifft niemanden. Aber aufgepasst – die Altmark ist nicht der Spreewald, wo zahlreiche Restaurants, Cafés oder Menschen warten … hier sind Abenteuerlust und Improvisation gefragt. Deshalb mittendrin anlegen, aussteigen und auf einer Wiese picknicken und wieder lernen, dass weniger mehr ist.

Mehrere Texte in Ihrem Buch beschreiben Menschen, die am Wasser leben und auch für Urlauber Angebote vorhalten. An welche Begegnungen erinnern Sie sich?

Mmmmh, ich erinnere mich sehr sehr gern an Gernot Quaschny, den letzten Flussfischer der Altmark, vielleicht sogar Sachsen-Anhalts. Er fischt in Elbe und Nebengewässern das ganze Jahr, schon immer. Mit ihm habe ich über den Beruf Flussfischer gesprochen. Warum er seinen Beruf liebt… Und natürlich hat er mich mit seinem Boot mitgenommen, seine Netze ausgeworfen. Es war ein herrlicher Junitag, die Sonne hatte den Himmel tiefblau gefärbt, ich war gefühlt im Sommerurlaub auf Korsika. Zu dem Zeitpunkt hatte die Elbe Niedrigwasser und in Herrn Quaschnys Netzen waren nur Krebse. Keine Fische. Dabei hat die Elbe 47 Fischarten. Zander, Hecht, Brasse, Bleie – all die Fische verkauft er freitags auf seinem Hohengöhrener Hof. Er beliefert außerdem regionale Gaststätten und den Klietzer Wochenmarkt. Seinen Unterhalt verdient er jedoch mit Forschungsfischerei.

Welcher Platz am Wasser in der Altmark ist ihr absoluter Tipp?

Die Bootsstation von Arno Heinrich in Klein Rossau.

Zum Schluss ein Ausblick. Mit welcher Region möchten Sie sich als nächstes beschäftigen?

Mit der westlichen Altmark, sie gehört ja unbedingt zu „In the Middle of Nüscht“ dazu … Mein Buch beschäftigt sich nur mit dem Landkreis Stendal, mit der östlichen Altmark, weil die Altmark einfach so groß ist… und hätte ich die westliche Altmark mit reingenommen, wär sie zu kurz gekommen. Aber die westliche Altmark ist genauso interessant und daher verdient sie ein genauso dickes Buch :-)

Sibylle Sperling, In the Middle of Nüscht. Die östliche Altmark entdecken. Entschleunigungsbuch, Orte, Leute & die besten Gastrotipps, Berlin 2018, 344 Seiten, 17x24 cm, vollständig vierfarbig bebildert, Hardcover, Omnino Verlag, ISBN: 978-3-95894-080-2, 19,99 Euro

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