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SUP – Erlebe den Wassertrend des Sommers

August 2018

Stand-Up Paddling, kurz SUP, ist der absolute Wassertrend in diesem Sommer. Auch Nutzer von „Ferien am Wasser“ lieben das Fahren mit Board und Stechpaddel über Seen, Flüsse und das Meer. Hier ein persönlicher Erfahrungsbericht einer unserer Nutzer. Damit kann im Urlaub am Wasser nichts mehr schief gehen.

Mein Vater hatte mich schon als Kind für das Kanufahren und damit für den Wassersport begeistert. Diese Leidenschaft ist bis heute geblieben. Nun wurde sie um die Begeisterung für das Stand-Up Paddling, auch Stehpaddeln genannt, ergänzt.

Anfangs war ich sehr unsicher, ob Stand-Up Paddeln überhaupt etwas für mich ist. Bislang war ich eher bootsaffin. Dann lieh ich mir mit zwei Freundinnen ein Board aus, einen sogenannten Allrounder. Für zwei Stunden sollte es damit raus aufs Wasser gehen. Wir wollten testen, ob uns SUP anspricht.

Vor dem Start: wichtige SUP-Regel

Vor dem Start lernen wir erst einmal eine der wichtigsten Regeln: Das Aufsteigen auf das Board erfolgt stets im Knien. Ungefähr in Höhe der Trageschlaufe kniend paddeln wir ein paar Meter von unserer Einstiegsstelle weg. Dann stehen wir schließlich vorsichtig auf, sodass unsere Füße ungefähr schulterbreit auseinander sind. Diese goldene Regel vermeidet, dass man bei Verlust des Gleichgewichtes während des Aufsteigens oder Losfahrens auf den Steg oder die Steine in flachen Gewässern fällt und sich dabei verletzt.

Etwas unsicher und mit noch wackeligen Beinen befinden wir uns kurze Zeit später auf einem SUP-Board stehend wieder. Um unsere anfangs noch etwas verkrampfte und steife Haltung zu lockern und uns vor allem nicht gleich in Sichtweite der Ausleihstation zu blamieren, machen wir uns auf den ersten Metern auf dem Wasser mit dem Board vertraut. Wir testen die Stabilität, indem wir vorsichtig unser Gewicht von rechts nach links verlagern und versuchen dann vor allem geradeaus zu paddeln.

Auf dem Wasser: das richtige Paddeln

Dabei stelle ich fest, dass es einen deutlichen Unterschied beim Fortbewegen eines SUP-Boards und eines Kanus oder Kanadiers gibt. Während man beim geradeaus Steuern eines Kanadiers mit dem Stechpaddel am Ende des Paddelschlags eine kleine Außenkurve schlägt, ist dies für ein kraftvolles Vorwärtsbewegen des SUP Boards eher schädlich. Beim Stand-Up Paddling führt man kurze Paddelschläge von Bug bis zu den Füßen aus.

Dabei taucht man das Paddel so weit vorn wie möglich, etwas entfernt vom Bug ein und führt es gerade, am Board entlang nach hinten. Der untere Arm, der Zugarm, ist dabei gestreckt und der Oberkörper gebeugt. Während man das Paddel bis auf Höhe der Füße am Board entlang zieht, richtet sich der Oberkörper für eine optimale Kraftübertragung auf, das Paddel wird aus dem Wasser gezogen und vorn wieder eingesetzt.

Zur Unterstützung kann man sein Körpergewicht auf die Seite, auf der man paddelt, verlagern. Das passiert meist automatisch. So wird dynamisch mit der Paddelbewegung mit dem Fuß etwas Druck auf das Board ausgeübt. Das fördert die Gleitbewegung im Wasser und hilft beim Steuern.

SUP ist Ruhe auf dem Wasser

Nachdem wir die Theorie so halbwegs verinnerlicht haben, gleiten wir durch die Wasserstraßen Leipzigs und genießen Ruhe, Entspannung und unterschiedliche Perspektiven. Wir fahren vorbei an Gärten, Villen und Industriekultur, über das breite Elsterflutbett und unter Bäumen inmitten grüner Natur hindurch. Leipzigs Wasserstraßen können auf diesem kleinen Raum kaum vielfältiger sein.

Zwei Stunden später finden wir uns wieder an der Ausleihstation ein und merken wie die Muskeln unseres gesamten Körpers durch das Stand-Up Paddeln beansprucht sind. Mit festem Boden unter den Füßen entspannen wir Oberschenkel, Waden und Füße. Es tut gut, die Arme und Schultern zu lockern und auch die Bauchmuskeln hatten einiges zu tun und freuen sich über eine gewisse Dehnung.

Allerdings muss unser Feierabendgetränk dann doch noch etwas auf uns warten – wir bekommen die Gelegenheit, Boards des Herstellers GTS zu testen. Da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten. Uns stehen ein Allround-Board, auf dem man sogar Yoga-Übungen machen kann, ein etwas schnelleres und kippstabiles Touring-Board sowie ein deutlich schmaleres und noch längeres Sport-Board zum Austesten zur Verfügung.

Falls einer von uns noch einen letzten Funken Zweifel hatte, ob Stand-Up Paddling etwas für ihn ist, wurde dieser spätestens jetzt ausgeräumt. SUP ist einfach ein perfekter Sport für Ferien auf dem Wasser.

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